Diese Schlussfolgerungen sind ein Schlüsselelement des Arbeitsplans des Rates für Kultur 2019–2022 und insbesondere der Arbeit der Sachverständigengruppe der Mitgliedstaaten zum Thema Hochwertige Architektur und gebaute Umgebung für alle, die ihren Abschlussbericht veröffentlicht hat, Auf dem Weg zu einer gemeinsamen Architekturkultur.
Zur Förderung der Erklärung von Davos von 2018 unterstreicht der Rat die wichtige Rolle der Architektur und der gebauten Umwelt, die als „Verkörperungen vergangener und gegenwärtiger Kultur, Lebensweisen und Werte“. Sie „Errichtung des Bestands für unser kulturelles Erbe der Zukunft und Beitrag zur Gestaltung unserer Gesellschaften und Identitäten“.
Der Rat weist ferner nachdrücklich darauf hin, dass Architektur von gemeinsamem Interesse ist:
„Architekten (...) spielen in allen Phasen der Entwicklung einer hochwertigen Architektur und eines hochwertigen Lebensumfelds eine zentrale Rolle und können daher einen wesentlichen Beitrag zum öffentlichen Interesse leisten.“
Der ACE begrüßte nachdrücklich die Aufforderung des Rates an die EU-Mitgliedstaaten und die Kommission,auf eine ganzheitliche, inklusive, transdisziplinäre, von hoher Qualität geleitete und langfristige Vision für Architektur und gebaute Umwelt hinzuarbeiten.“ und an „in allen Politikbereichen und Tätigkeiten, die Auswirkungen auf die gebaute Umwelt und die Lebensumwelt haben, einen qualitätsbasierten und ganzheitlichen Ansatz zu verfolgen“.
Der Rat weist zu Recht darauf hin, dass die Vergabe öffentlicher Aufträge ein wichtiger Hebel für Maßnahmen ist, und fordert:Vorschriften für die Vergabe öffentlicher Aufträge, Vereinfachung der Rechtsvorschriften und innovative Verfahren, die einen qualitativ hochwertigen Ansatz gegenüber einem rein kostenorientierten Ansatz fördern“.
Der Europarat der Architekten begrüßt die Schlussfolgerungen des Rates zum Thema „Kultur, hochwertige Architektur und gebaute Umwelt als Schlüsselelemente der Initiative „Neues Europäisches Bauhaus“.
Link zu den Schlussfolgerungen
https://data.consilium.europa.eu/doc/document/ST-14534-2021-INIT/en/pdf
Datum: November 2021
Verfasser: Rat der Europäischen Union